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Guangzhou


Die „Fabrik der Welt“ im Süden Chinas bietet die größte Import- und Export-Messe Chinas und ist eine Boomtown am Perlfluss. Die Stadt war Ausgangspunkt der „Seidenstraße auf dem Meer“ und ist ein Schmelztiegel der Kulturen und genauso ein Schmelztiegel des Essens---nirgendwo anders gibt es so viele spannende Gerichte.
           
 
Guangzhou, Hauptstadt der Provinz Guangdong, hat ungefähr 8 Millionen Einwohner und liegt im Delta des Perlflusses. Die Stadt ist ein bedeutender Industrie- und Handelsstandort und bietet mit der „Canton Fair“ die größte Import- und Export-Messe Chinas.
Guangzhou hat ein subtropisch-feuchtes-Monsunklima mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 22 Grad Celsius und liegt auf 112 Grad Nord und 22 Grad Ost. Die Sommer sind heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit, wohingegen die Winter mild mit geringerer Feuchtigkeit sind. Es gibt eine ausgeprägte Regenzeit, die von April bis August andauert.

Es wird angenommen, dass das Gebiet des heutigen Guangzhous schon im 9.Jh. v.Chr. besiedelt wurde. Lange Zeit war die Stadt Ausgangspunkt der „Seidenstraße auf dem Meer“ und unterhielt Handelsbeziehungen mit ganz Südostasien und Indien. Aus diesem Grund sind viele Auslandschinesen (z.B. in Malaysia) ursprünglich aus Guangzhou. Von 1757 bis 1842 war Guangzhou der einzige Handelshafen, in dem Ausländern vertraglich das Recht zugesichert worden war, Handel treiben zu dürfen.

In China heißt es: Die Kantonesen essen alles was schwimmt, fliegt oder vier Beine hat, außer U-Booten, Flugzeugen und Tische.“
Die kantonesische Küche ist sehr vielfältig mit zum Teil sehr wohlschmeckenden, für Europäer teilweise gewöhnungsbedürftigen Gerichten; unter anderem werden auch Katzen, Hunde und Schlangen verzehrt, diese sind allerdings auf dem Speiseplan der meisten Kantonesen entweder gar nicht oder nur selten zu finden. Kantonesisches Essen ist im Allgemeinen nicht scharf. Typische Gerichte sind traditionale kantonesische Suppe und Dim Sum. Die chinesische Küche in Europa und Nordamerika ist meist stark kantonesisch geprägt (v.a. durch Auswanderer aus Hongkong), allerdings meist in abgewandelter Form.

Wie in vielen anderen Großstädten Chinas gibt es auch in Guangzhou ein breitgefächertes Verkehrsangebot. Flughafen, Bahnhöfe und Autobahnen sind vorhanden und neben den Bussen gibt es auch eine U-Bahn für den Nahverkehr.

Markante Gebäude sind z.B. der „Canton Tower“, das „Olympia Stadion“, oder der Pearl River Tower“. Besonders schön ist der Perlfluss bei Nacht. Von einem der vielen Flussbote lässt sich ein herrvoragender Blick auf die beleuchtete Stadt und die Skyline werfen. DerTempel der sechs Banyanbäumeoder die Shishi Heiligherz Kathedrale sind nur einige Beispiele für traditionelle Bauten in der Stadt. Guangzhou ist eine Stadt der vielen Religionen, so gibt es alle Arten von Tempeln, Kirchen und Moscheen für die verschiedenen Gläubigen.
 
Sehenswertes
 
Der Ahnentempel der Familie Chen wurde 1894 von den 72 Chen Clans erbaut, um einen Platz für ihre Kinder zur Ausbildung vor den kaiserlichen Beamtenprüfungen zu bieten. Heute ist dort das „Guangdong Museum für volkstümliche Kunst“ beheimatet. Der Gebäudekomplex besteht aus 19 Gebäuden mit 9 Hallen und 7 Höfen. Der Komplex ist ein Beispiel für chinesische Architektur und Dekorationstechniken und hat als Beispiel für viele Gebäude weltweit gedient.
Der Gebäudekomplex ist symmetrisch aufgebaut. Auf der Hauptachse liegen der Haupteingang, die Versammlungshalle und die hinter Halle und sind durch Höfe voneinander getrennt. Der Haupteingang ist 27.5 Meter breit und 14.91 Meter tief und hat 17 Säulen, die alle mit Blumen und Figuren dekoriert sind. Fast alle Teile des Komplexes sind so reich verziert. Auf den Mauer gibt es wunderschöne getöpferte Verzierungen und vor allem die Türen sind mit herrlichen Holzschnitzereien ausgestattet.
Auch die Geländer im Komplex sind wunderbar verziert und dies ist sehr selten in traditioneller chinesischer Architektur zu finden
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Der Qingping Markt ist ein traditioneller Markt am Perlfluss und wurde 1979 gebaut. Er bedeckt eine Fläche von über 11.000qm und bietet vor allem Agrarprodukte und traditionelle chinesische Medizinprodukte an. Es gibt über 1200 Verkaufsstände und mehr als 600 Produkte (Eier, Fleisch, Kräuter, Obst, Fische, Vögel) werden dort verkauft. Viele ausländische Staatsoberhäupter (u.a. aus den USA, Europa) haben den Markt besucht und dort eingekauft. Hier kann man die alten Handelssitten erfahren und fremdartige Produkte kaufen.
 
Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind die Shamian Inseln“, die Sitz vieler Konsulate sind, das Guangdong Provinz Museumund die Sun Yat-sen Gedächtnishalle“.