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Suzhou

Suzhou ist der „Himmel auf Erden“. Das „Venedig des Ostens“ mit seinen Kanälen und seiner beeindruckenden Architektur bietet für den Reisen aber vielmehr. Spazieren Sie durch die Altstadt, genießen Sie die Parks und Gärten und lassen Sie sich von den Seidenprodukten einwickeln. Suzhou ist eine Stadt, die alle Sinne anspricht.
                           
Suzhou liegt in der Provinz Jiangsu, im Osten Chinas. Da die Stadt von vielen Kanälen durchzogen ist, wird sie auch das „Venedig des Ostens“ genannt. Wegen der hervorragenden Transportmöglichkeiten ist die Stadt eine der „Boom-Städte“ Chinas. Suzhou liegt unweit von Shanghai und ist an die Metropole mit vielerlei Verkehrsmöglichkeiten angebunden.

Suzhou hat momentan ca. 4 Millionen Einwohner (in der Innenstadt) und liegt am Großen Kaiserkanal, der von Hangzhou nach Peking führt. Südlich der Stadt liegt der See „Taihu“, der drittgrößte Binnensee Chinas, der vor allem für seine Fischgerichte berühmt ist. Die Stadt liegt auf 31 Grad N und 120 Grad O in einem relativ flachen Gebiet. Das Klima in Suzhou ist subtropisch mit vier ausgeprägten Jahreszeiten und einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius, wobei die Sommer feucht-warm sind und die Winter kalt.

Suzhou ist mit über 2500 Jahren Geschichte eine der ältesten Städte im Jangtsekiang-Becken und die Stadt ist die Wiege der „Wu-Kultur“. Im Jahr 514 v. Chr., während der „Frühling-und-Herbst-Periode“, wurde Suzhou als „Große Stadt von Helu“ durch den legendären König Helu von Wu gegründet. Der Name der Stadt stammt aus dem Jahr 589 während der Sui-Dynastie.

In der Geschichte Chinas war Suzhou immer ein Zentrum von Handwerk und Handel. Mit Fertigstellung des Kaiserkanals als Handelsweg in Richtung Norden nahm Suzhou einen besonderen Aufschwung.
Marco Polo hat die Stadt im Jahr 1276 besucht und als großartig empfunden. Bekannt auch als die „Seidenhauptstadt“ des damaligen Kaiserreich Chinas ist Suzhou seit dem 14. Jahrhundert bis heute führend in der Seidenproduktion.
Abgesehen von kurzen Phasen der Besatzung durch die Japaner während des Zweiten Weltkrieges und durch die Armee des Taiping-Reichs im 19. Jh. wurde Suzhou in den Wirren des 19. und 20. Jahrhunderts nicht in Mitleidenschaft gezogen. Viele historische Anlagen sind daher original erhalten. Seit 1981 wurde Suzhou (zusammen mit Peking, Hangzhou und Guilin) in die Liste der Städte aufgenommen, deren historisches und kulturelles Erbe unter besonderen Schutz gestellt werden sollte.Seit 1997 sind einige der Parks in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Zugleich verschwinden viele altertümliche Häuser, Kanäle und Brücken mit großer Geschwindigkeit, um der Moderne Platz zu machen.
Suzhou bietet alle modernen Reisemöglichkeiten und hat gute Anbindungen an Autobahnen und den Schienenverkehr. Die U-bahn hat 2012 ihre erste Linie eröffnet, wobei weitere im Aufbau sind.

Wirtschaftlich ist vor allem die Seidenproduktion zu nennen. Daneben haben sich einige große Hightech-Unternehmen wie z.B. Logitech oder Apple in der Stadt angesiedelt. Samsung ist moment der größte Arbeitgeber in der Stadt.
Für den Reisenden bietet die Taihu-Metropole eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Es gibt ein Museum für Oper und Theater, ein Museum für die Geschichte Suzhous und ein wunderschönes Seidenmuseum. Vor allem ist die Stadt aber eine Stadt der Parks und der Gärten. Zu den wichtigsten Gärten gehören „Löwenwaldgarten“, der „West-Garten“ und der „Garten des Verweilens“. Mit dem „Changmen“ Stadtor, gibt es ein wunderschönes Gebäude, das vor allem bei Nacht beeindruckend ist. Und es ist einfach wunderschön durch die Gassen an den vielen Kanälen zu flanieren und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
 

Sehenswertes:
 
Der „Garten des Verweilens ist mit anderen Gärten ein UNESCO Weltkulturerbe. Der Garten liegt außerhalb des „Changmen“ Stadttors und wurde 1593 von Xu Taishi errichtet. Besonders schön ist der „Shi Ping Gipfel“, der an den Berg Tiantai erinnern soll. Der Garten ist aufgeteilt in einen Nord-, Süd-, West-, und Ostteil, wobei der zentrale Teil der älteste Teil des Garten ist. Der östliche Teil wurden um den Gipfel herum gebaut, währen des westliche Teil ein eher naturbelassener Garten ist. Weiter ist der „Garten des Verweilens“ sehr wichtig für traditionelle chinesische Musik und beherbergt mit „Pingtan“- und „Guqingmusik“ zwei Weltkulturerbe Künste.
 

Der „Garten des Meisters der Fischnetze“ zählt zu den berühmten südchinesischen Privatgärten. Er entstand im 18. Jahrhundert. Der Garten ist sehr dicht bebaut und weist eine Vielzahl verwinkelter, stiller kleiner Höfe auf. Mittelpunkt des Gartens ist ein nahezu quadratischer Teich, der eine verhältnismäßig große Fläche des Grundstückes einnimmt und von Pavillons, Wandelgängen, über dem Wasser stehenden Bauten, Brücken und Felsen eingefasst ist, so dass eine abwechslungsreiche Szenerie entsteht. Das Ufer ist mit Kalkstein ausgeführt, wobei kunstvolle Nischen gebildet wurden – eine Übernahme aus der chinesischen Landschaftsmalerei in die Gartengestaltung.
 
Das „Pan-Tor“ ist ein berühmtes historisches Gebäude in Suzhou. Es liegt im Südwesten des Großen Kaiserkanals und wurde in der Zeit des „Wu-Königreichs“ erbaut. Es wird geschätzt, dass das Tor ca. 2500 Jahre alt ist. Heute ist es ein Teil der „Pan Gate Scenic Area“, zu der auch die 247 n.Chr. erbaute „Ruiguang Pagode“ und die „Wu Tor Brücke“ gehören. Das „Pan-Tor“ ist ein Teil der antiken Stadtmauer Suzhous und so bekannt für seine Architekur, dass es in vielen anderen Städten kopiert wurde.
relativ flachen Gebiet. Das Klima in Suzhou ist subtropisch mit vier ausgeprägten Jahreszeiten und einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius, wobei die Sommer feucht-warm sind und die Winter kalt.

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