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Chengdu


 
Spektakuläre Landschaften in den Ausläufern des tibetischen Hochlandes erwarten Ihren Besuch. Machen Sie Bekanntschaft mit den knuddeligen Pandas und geniessen Sie eine Tasse Tee in einem der berühmten Teehäusern Chengdus. Die Stadt wird auch Sie mit ihrem Charme und besonderen Flair verzaubern.


 
Die Hauptstadt der Provinz Sichuan mit einer Einwohnerzahl von ca. 10.44 Millionen ist neben Chongqing das wirtschaftliche Zentrum Westchinas. Laut China Daily ist Chengdu die Nummer Vier auf der Liste der lebenswertesten Städte in China. Die „Hibiskusstadt“ ist bekannt für ihr entspanntes Flair und ihren besonderen Charme und liegt auf dem 30. Grad nördlicher Länge und dem 102. Grad östlicher Breite.
 
Chengdu liegt im Osten der Provinz Sichuan, in der Ebene des roten Beckens. Das Klima in Chengdu ist subtropisch mild mit einer Durchschnittstemperatur von 17,0°C, wobei die Winter mild und die Sommer lang und heiss sind. Im Sommer ist der Normalfall bedecktes und schwueles Wetter. Die Stadt ist besonders als Ausganspunkt fuer eine Vielzahl von Touren sehr interessant und ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Westchinas, in dem sich Schienen-, Luft- und Strassenverkehr treffen.
 
Chengdu war immer wieder die Hauptstadt sichuanesischer Reiche und hat eine ueber 2000 Jahre alte Geschichte. Die Stadt gelangte zu grossem Reichtum auf Grund ihrer Nähe zu wichtigen Handelswegen zwischen grossen Reichen wie Indien und China und vor allem Brokat-, Salz- und Teehandel waren Standbeine der Stadt. Auch tauchte in Chengdu das erste Papiergeld der Welt als Zahlungsmittel auf und zwar um das Jahr 1024.
 
Chengdu sieht sich selber als „Panda-Hauptstadt“ der Welt. So gibt es in der Stadt eine grosse Pandazuchtstation. Der Panda ist eines der nationalen Symbole Chinas.

 
Eine besondere Art der chinesischen Oper ist die Sichuan-Oper. Die Geschichten der Opern sind ein wenig derber als die der Peking-Oper. Besonders sind die Masken der Schauspieler, die einfarbig bestimmte Stimmungen darstellen und innerhalb kurzer Zeit gewechselt werden können.
 
Einige sehenswerte Gebäude Chengdus sind z.B. dasWenshu-Kloster, mit seinen über 400 Statuen und seinem berühmten vegetarischen Restaurant oder der daoistische Palast der schwarzen Ziegen“, dessen Name auf eine alte Legende zurück geht. Das „Kloster des kostbaren Lichts“ gehört zu den ältesten Klöstern Chinas und soll bis zu 2000 Jahre alt sein.Doch auch moderne Bauten bietet die Stadt, wie etwa den „West Pearl Tower“ oder das „New Century Global Center“, welches das grösste Gebäude der Welt ist.
 
Chengdu ist eine Stadt mit vielen Parks und Grünanlagen. So gibt es dieStrohhütte des Du Fu“, an dessen Stelle einst eine Hütte stand und die heute ein prächtiger Park ist. Du Fu, einer der grössten Dichter Chinas, verfasste hier über 200 Werke seiner Alterslyrik. Oder den Flussblickpark am Fuhe, der hauptsächlich mit Bambus bepflanzt ist und einen kleinen, vierstöckigen Turm beeinhaltet. Sehenswert ist auch der Kulturpark“, auf dem es am Wochenende einen Antiquitätenmarkt gibt.
 
Speziell ist das Essen in Chengdu, denn es ist würzig-scharf, mit einer Mischung aus Bohnenpaste, Chili und Szechuanpfeffer. Auch gibt es hier die Sichuanvariante des Feuertopfes und „Mapo Tofu“ (Tofu mit Hackfleisch). Kleine Garküchen bieten überall Snacks an, es gibt natürlich aber auch Restaurants in allen Preisklassen.
 
Bekannt ist Chengdu für seine Vielzahl an Teehäusern, die eine Möglichkeit zum Plaudern bieten oder zum Spielen von Mah-Jongg, Karten oder Go. Auch trifft man hier oft auf mobile Friseure, Ohrputzer oder Gesichtsdeuter.
 

Weitere Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung:
 
Leshan Buddha: etwa 130km südlich von Chengdu. Er wurde im 8.Jh. über dem Min aus dem Fels gehauen und ist mit 71m Höhe die grösste Buddhaskulptur der Welt. Aufrecht und in Maitreya-Haltung sitzt er da und wirkt gar ein wenig furchteinfloessend. So ist allein sein Ohr 7m lang und auf einem seiner Füsse finden 100 Menschen Platz.
Wenn auch die meisten Besichtigungen am Kopf des Buddhas beginnen, so hat man doch den schönsten Blick auf die Statue von einem der Ausflugsboote aus, die langsam am Riesen vorbeifahren. Sehenswert ist auch die „Luohan-Halle“ im „Wuyou Si“ mit Hunderten von Arhats (buddhistische Heilige), von denen keiner dem anderen gleicht
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Emei Shan: etwa 160km südlich von Chengdu. Der Berg ist 3099m hoch und einer der vier heiligen buddhistischen Berge Chinas. Somit ist er ein beliebtes Pilgerziel fuer die Buddhisten des Landes. Viele Klöster schmiegen sich hier an die Hänge des Berges und in die wundervolle Landschaft. Üppige grüne Täler mit Schmetterlingen und Affen werden zu schroffen Hängen, die über das Wolkenmeer hinaus ragen. Am Fuss des Berges gibt es den TempelBaoguo Si“ und das Kloster „des geduckten Tigers“, dessen Brozepagode 4700 Buddhafiguren zieren. An der Jieyin-Halle ist es allerdings vorbei mit der Pilgerruhe, denn hier treffen sich Strasse, Seilbahn und Wanderweg und es geht eher „rummelig“ zu. Für Auf- und Abstieg sollte man drei Tage einplanen oder alternativ den Bus vom Nebengipfel Jieyindian nehmen. Doch erkunden sie zumindest den unteren Teil des Berges, denn der Aufstieg ist wunderschön.