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Kunming


 
Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan, liegt am Nordrand des Dian-Sees und hat ca. 7 Millionen Einwohner. Die Stadt ist das Tor nach nach Süd- und Südostasien und hat eine große wirtschaftliche Dynamik entwickelt.
            

Die Stadt liegt auf dem 2000m hohen Ost-Yunnan-Plateau und hat ein ganzjährlich midles Klima. Die Stadt wird auch „Stadt des ewigen Frühlings genannt“ und hat eine Jahresdurchschnittstemperatur von 14,9 Grad. Durch das angenehme Klima begünstigt ist die Stadt perfekt für viele Pflanzen und Blumen. Geografisch liegt Kunming auf einer Höhe mit dem nördlichen Afrika.

Schon 276 v.Chr. fand sich an der Stelle des heutigen Kunmings eine erste Siedlung. 765 n.Chr. wurde Tuadong gegründet, was unter mongolischer Herrschaft 1276 in Kunming umbenannt wurde. Im 19. Jh. litt die Stadt sehr unter dem Rebellenführer Du Wenxiu, dem Sultan von Dali. Nicht viel vom Reichtum der Stadt überlebte die vielen Belagerungen und auch die meisten buddhistischen Stätten wurden in dieser Zeit zerstört. Kunming lag an zwei wichtigen Handelsrouten. Auf der einen Seite die Route nach Myanmar, auf der anderen Seite die Route nach Indochina.

Wirtschaftlich ist Kunming sehr wichtig für die Provinz Yunnan und erwirtschaften ca. ein Drittel der Wirtschaftsleistung der gesamten Provinz. Schwerpunktbranchen sind der Maschinenbau, Elektrotechnik/Elektronik/Optik, Metallurgie (Kupfer,Aluminium,Stahl), Chemie (Phosphor) und Pharmazie. Einen großen Stellenwert nimmt ebenso die Landwirtschaft ein. Kunming ist der größte Blumenproduzent Chinas. Ebenso steht Kunming mit der Tabak-Produktion an erster Stelle. Ein bedeutsamer Teil der Unternehmen Kunmings sind in den beiden staatlichen Industrie-Entwicklungszonen konzentriert. Auffällig sind in Kunming die recht zahlreichen Solarthermieanlagen auf den Dächern der Wohnhäuser, womit zu 60-70 % der Bedarf an Warmwasser gedeckt wird.
Im Rahmen der Infrastrukturentwicklung wird der Modernisierung und dem Ausbau der Verkehrsverbindungen ein hoher Stellenwert zugeordnet. Ebenso befindet sich eine kombinierte S- und U-Bahn im Bau, die vor allem die Nord- mit der Oststadt verbinden wird. Insgesamt sind sechs Linien geplant. Fünf zentrale Bus-Terminals sind im Bau. Der Flughafen von Kunming gehört zu den ältesten Chinas, ist jedoch nicht erweiterbar. Ein neuer Flughafen wird daher in einer Entfernung von 25 km von Kunming gebaut. Er soll der viertgrößte Flughafen Chinas werden und zu den fünf wichtigsten Flugverbindungsknoten mit Peking, Shanghai, Guangzhou und Ürümqi gehören.
 
 

 Sehenswertes:
 
Besonders sehenswert sind in Kunming die Pagode des Westtempels und die „Pagode des Osttempels“. Im Zentrum der Stadt befindet sich der „grüne See“ und die Stadt selber liegt am Ufer des „Dian Sees“, an dessem Ufer das denkmalgeschützte Wasserkraftwerk „Shilongba“ betrieben wird.
 
Etwas außerhalb der Stadt liegt der berühmte Steinwald Shilin“, der aus einer eindrucksvollen Karstlandschaft besteht. Die großen Felsen sehen aus, wie aus dem Boden gewachsene Stalagmiten. Andere Felsen sehen aus wie Bäume und andere Figuren. Das ganze Gebiet des Steinwaldes umfasst 350 Quadratkilometer und ist in die folgenden sieben Sehenswürdigkeiten aufgeteilt:
  • Große und kleine Steinwälder, auch bekannt als „Lizijing Steinwald“
  • Naigu Steinwald
  • Zhiyun Höhle
  • Chang See
  • Yue See
  • Dadie Wasserfall
  • Qifeng Höhle
 
Die Karstlandschaft ist über 270 Millionen Jahre alt und seit 2007 UNESCO Weltkulturerbe. Laut einer Sage der Yi-Minderheit wurde hier die Schönheit Ashima geboren. Da ihre Liebe zu ihrem Auserwählten ihr verboten wurde, wurde sie zu einem Stein. Jedes Jahr am 24. Tag des sechsten Mondmonats feiern die Yi das „Fackelfest“ mit volkstümlichen Tänzen und Ringkämpfen.
 

Die Westbergesind eine Hügelkette westlich von Kunming, sichtbar vom Nord- und Ostufer des „Dian Sees“. Sie werden als eine „schlafende Schönheit mit ihren Haaren im See“ beschrieben. Viele Tempel, wie der „Huating Tempel“, oder der „Taihua Tempel“ befinden sich in diesen Bergen. Im Westen der Berge liegen die „Longmen Grotten“ mit zahlreichen Pagoden, Gedenksteinen, Buddhafiguren und Steinskulpturen. Die Zahl der Statuen liegt bei über 100.000, jene der Inschriften bei etwa 2800. Die Hauptgrotten sind die folgenden (die Jahreszahlen in Klammer verweisen auf den Beginn ihrer Gestaltung: Guyang-dong (493), Binyang-dong (505), Lianhua-dong (520s), Weizi-dong (522), Shiku-si (520s), Weizi-dong (520s), Shisku (520s), Yaofang-dong (570), Zhaifu-dong (etwa 636), Huijian-dong (630s), Fahua-dong (650er), Fengxian-si (672), Wanfo-si (670-680er), Jinan-dong (684), Ganjing-si (684), und Leigutai-dong (684). Die Grotten wurden 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Im Jahr 493, während der Nördlichen Wei-Dynastie, wurde mit dem Bau der Grotten begonnen und dieser wurde mehr als 400 Jahre fortgesetzt.